Sakral und engelsgleich

Eine bessere Einstimmung auf das Wochenende ist kaum möglich: Chillen bei sakraler Musik und sich dabei der Erkenntnis hingeben, dass die europäische Musikgeschichte ohne Kirchenmusik nicht denkbar wäre. Diesen Rausch an Empfindungen erlebten die Besucher beim Konzert des Hockenheimer Kammerorchesters sowie des Madrigalchors der Rennstadt in der Waghäuseler Wallfahrtskirche.

Das musikalisch beeindruckende Konzert stand unter der Gesamtleitung von Robert Sagasser aus Hockenheim, der von den Orchestermitgliedern selbst als “musikalisches Kräftezentrum” bezeichnet wird. Nach Werken bekannter Komponisten sowie der durch den 25-köpfigen Madrigalchor a capella vorgetragenen Werke von Maurice Duruflé, Ola Gjeilo  und Knut Nysted folgte zum Finale die Kantate für Sopran, gemischten Chor und Orchester von Mendelssohn-Bartholdy. Die Vertonung des 42. Psalms “Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser” bezeichnete Robert Schumann bei der Uraufführung 1838 als “die höchste Stufe, welche die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat”.

Um diesen Hochgenuss auch in Waghäusel zu erleben, war die preisgekrönte Opernsängerin Katharina Woesner eigens aus Düsseldorf angereist. Die Sängerin des Leipziger Gewandhaus-Chors brillierte in der Wallfahrtskirche mit ihrer engelsgleichen Stimme. Das kongeniale Zusammenwirken von Chor, Orchester und Sopranistin begeisterte die Besucher und zeichnete das von Mendelssohn-Bartholdy entworfene Bild einer in Trost und Vertrauen mündenden suche nach Gott. klu

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